Partnerglück – Familienregeln

Passender Partner?

Passender Partner?

Es mag erstaunlich klingen, aber es gibt im Familiensystem meistens auch Regeln zu potentiellen Partnern und darüber wie eine Partnerschaft auszusehen hat.

Vielleicht muss der zukünftige Partner „reich“ sein, damit es das Familienkind leicht hat. Oder „er“ muss einen soliden Beruf haben, „sie“ muss gesund sein, oder was auch immer.

Diese Familienregeln können recht komplex sein. Sie sind aber meistens gar nicht offen bekannt, sondern wir richten uns nahezu unbewusst nach ihnen, bevor wir uns überhaupt auf jemanden einlassen.

Und es kann gut gehen, wenn der Partner zur Familienregel passt. Womöglich wird eine Partnerschaft dadurch sogar gefestigt.

Aber leider es ist auch möglich, dass wir eine Familienregel verletzen, wenn wir uns Hals über Kopf verlieben.

Dann stehen wir in einem inneren Konflikt:

Familienregel gegen Liebe

Und Familienregeln können eine enorme Wucht entwickeln. Vielleicht versuchen wir dann, unseren Partner zu „umzubiegen“, dass er der Regel doch noch genügt. Das kann für viel Druck und Stress sorgen. Oder „er“ oder „sie“ ist der Familie einfach „nicht gut genug“. Dann gibt es Konflikte mit Eltern oder Geschwistern und Druck von dort.

Die einzige Lösung ist es dann, die Familienregel umzuschreiben.

Das macht schon deswegen Sinn, weil viele solcher Regeln seit Generationen bestehen und gar nicht mehr ganz in unsere Zeit passen.

Man braucht für so ein Update im Familiensystem im Prinzip nur zwei Schritte:

1. Genau hinschauen und die Regel erkennen.
2. Mit EFT die Regel verändern.

So einfach kann es sein.

Natürlich liegt das Problem im Detail, denn die Regeln sind ja meistens gar nicht genau bekannt. Aber sie lassen sich aufspüren, indem man nach Gemeinsamkeiten im Familiensystem forscht und sich die „Abweichler“ und schwarzen Schafe genau anschaut. Was haben sie anders gemacht als der Rest der Familie?

Aber sowie Sie wissen, was für Partner in der Famile bevorzugt werden, können Sie drangehen und die Regel umschreiben bzw. weiter öffnen oder vielleicht sogar ganz löschen.

Warum funktioniert das Umschreiben so einfach? Weil Familienregeln zwar im System existieren, aber praktisch nie schriftlich fixiert sind. Sie befinden nur als vage Gefühle in den Köpfen der Familienmitglieder. Und wenn sich ein Mitglied verändert und die Regel umschreibt, dann reagiert das ganze System.

Ändern Sie eine Familienregel also mit einer gewissen Entschlossenheit – und leben Sie von nun an gemäß der neuen Variante. Der Rest wird der Veränderung normalerweise folgen.

Hier sind Einstiegssätze für’s Klopfen:

Auch wenn mein Partner nicht zur Familienregel passt, sind wir völlig okay so wie wir sind, und ich entscheide mich jetzt, diese Regel upzudaten.

Auch wenn ich mir einen Partner ausgesucht habe, der nicht zur Familienregel passt, und ich jetzt endlich weiß, warum meine Familie so gegen ihn / sie ist, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, dass wir beide trotzdem dazugehören, und ich schreibe die Regel jetzt entsprechend um!

Auch wenn unsere uralte Familienregel meinen Partner nicht erlaubt, und wir deswegen auf Ablehnung stoßen, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide jetzt, diese Regel zu öffnen und an die heutige Zeit anzupassen, so dass wir beide entspannt dazugehören können.

Sie sind dran:
Welche Regeln können Sie in Ihrer Familie erkennen?
Verstoßen Sie dagegen? Oder haben Sie sie brav erfüllt?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was möchten Sie in Zukunft verändern?
Schreiben Sie einen Kommentar.

Bildquelle: F. Möbius

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Partnerglück – Bedürfnisse

Bedürfnisse besprechen

Berdürfnisse besprechen

Wir suchen uns oft einen Partner aus, der uns „ergänzt“, aber auch ein bisschen herausfordert. Und während wir verliebt sind, ist es auch ganz einfach, alles mitzumachen oder auch mit einander genug zu haben.

Und dann kommt der Alltag, und die eigenen Bedürfnisse verlangen wieder nach mehr Raum.

Auf einmal ändert sich alles!

Die eine sehnt sich nach mehr Ruhe und hat keine Lust mehr auf ständige Unternehmungen und Parties.

Der andere möchte endlich wieder raus und etwas erleben, nachdem wochenlang das eigene Nest und gemeinsames Kuscheln allen Ansprüchen genügt hat.

Das ist natürlich nur ein extremes Beispiel. Es ist aber wichtig, dass die eigenen Bedürfnisse wieder wahrgenommen und berücksichtigt werden. Dass diese Bedürfnisse einer Beziehung nicht untergeordnet werden.

Auch hier heißt das alles nur – die Liebe ist noch lange nicht aus!

Aber es muss verhandelt werden.

Denn wenn sich jemand nur verbiegt und unterordnet, läuft etwas ganz gewaltig schief. Und leider passiert das immer wieder, aus falsch verstandener Liebe.

Auf Dauer macht so etwas unendlich unglücklich und vergiftet jedes Partnerglück.

Es ist viel besser, sich selbst zu erlauben, die eigenen Bedürfnisse zu spüren, zu würdigen – und dann mit dem Partner darüber zu sprechen. Es ist ja auch ein Akt der Liebe, dem jeweils anderen Bedürfnisse zu erfüllen.

Und bis wir alle geübte Gedankenleser sind, müssen wir eben darüber reden. Und gelegentlich auch neu verhandeln, denn Bedürfnisse verändern sich.

Im Idealfall helfen sich Partner gegenseitig, sich ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Und geben sich gleichzeitig die Chance und den Raum, weiter zu wachsen und sich zu verändern. Das geht selten ohne kleinere Herausforderungen ab, aber das gehört dazu.

Auch Wachstum ist ein Bedürfnis.

Reden Sie miteinander.

Hier sind ein paar Klopfsätze, damit das leichter wird:

Auch wenn alles so schön und harmonisch war, und jetzt irgendwie alles schwierig wird und wir nicht mehr so gut mit einander auskommen, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt zu sehen, das wir vielleicht unterschiedliche Bedürfnisse haben.

Auch wenn ich es so traurig finde, dass wir nicht mehr so harmonisch alles zusammen machen können, bin ich völlig okay so wie ich bin, und lasse mich jetzt davon überraschen, wie gut wir miteinander darüber reden können.

Auch wenn mir völlig klar ist, dass wir jetzt „Beziehungsarbeit“ leisten müssen, obwohl ich doch einfach nur Harmonie will, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir, die tiefere Liebe im gemeinsamen Aushandeln und Wachstum zu sehen.

Sie sind dran:
Welche Bedürfnisse sind Ihnen wirklich wichtig?
Und welche Bedürfnisse hat Ihr Partner, die ihm/ihr wichtig sind?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was möchten Sie in Zukunft verändern?
Schreiben Sie einen Kommentar.

Bildquelle: F. Möbius

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Partnerglück – Erwartungen

Kommunikation

Kommunikation

Beziehungen sind ein elementarer Teil menschlichen Lebens. Und natürlich lernen wir schon als Kinder, wie Beziehungen aussehen, funktionieren und zu sein haben, indem wir unsere Eltern und deren Freund beobachten. Filme und Bücher erzählen und vielleicht auch noch andere Geschichten und Optionen, aber die grundsätzliche Prägung geschieht in der Familie.

Und mit diesen Erwartungen im Kopf – in der Regel ohne genau zu wissen, das wir sie mit uns herumtragen – begeben wir uns dann in unsere eigenen Beziehungen.

Und erwarten das Gück.

Vermutlich gibt es aber nur wenige Elternpaare, die sich selbst als wirklich glücklich bezeichnen würden. Und so fehlen uns häufig Vorbilder.

Und noch schlimmer ist: Der oder die andere kommt ebenfalls mit ihren oder seinen Erwartungen.

Die natürlich von unseren abweichen.

Und so kommt es unausweichlich zu Kollisionen.

Vielleicht hat die eine gelernt, dass es ein wunderbares Zeichen für Liebe ist, den anderen in Ruhe zu lassen, weder zu wecken noch zu nerven. Und der andere wartet darauf, dass die eine zu ihm kommt und ihn anfasst, um zu signalisieren, dass sie gerne mit ihm zusammensein will.

Und wer kennt noch die Geschichte mit den Brötchenhälften?

Die einzige Lösung besteht darin, die eigenen Erwartungen zu erkennen, und dann mit dem Partner darüber zu reden.

Das ist häufig das, was dann mit „Beziehungsarbeit“ bezeichnet wird.

Zum Glück kann es auch einfach Spaß machen, mal zu vergleichen, was in den jeweiligen Familien so üblich war, und dann ganz spielerisch zu schauen, welche Kollisionen dann passieren müssen.

Beziehung darf nämlich Spaß machen. Und mit demselben Spaß können wir uns dann neue Wege und Verhaltensweisen überlegen, die besser zu uns passen.

Der Schlüssel ist aber immer, und immer wieder, die Kommunikation.

Gerade dann, wenn man sich wieder einmal geärgert hat oder frustriert ist.

Und weil ich weiß, wie schwer das fällt, habe ich wieder ein paar Klopfvorschläge für Sie.

Auch wenn es mir gerade richtig schwer fällt, mit meinem Partner zu reden, denn ich bin gerade richtig sauer, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass er gar nicht weiß, was er da gerade angestellt hat.

Auch wenn ich so enttäuscht bin, weil sie mich einfach nicht so behandelt wie ich das erwarte, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, genau hinzusehen und mit ihr in Ruhe über unsere Erwartungen und Vorlieben zu reden.

Auch wenn irgendwie immer wieder was schief läuft, und ich lange gedacht habe, mein Partner macht das mit Absicht, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, mit ihm oder ihr ganz in Ruhe und mit Humor darüber zu reden, wie wir bestimmte Dinge tun oder gerne hätten.

Sie sind dran:
Was erwarten von Ihrem Partner, was Sie nicht bekommen?
Was macht Ihr Partner, das Sie richtig stört?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was möchten Sie in Zukunft verändern?
Schreiben Sie einen Kommentar.

Bildquelle: F. Möbius

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Partnerglück

Partnerglück

Partnerglück

Die meisten von uns wünschen sich irgendeine Form von Partnerschaft, und natürlich, dass wir in dieser Partnerschaft glücklich sind.

Und in der völligen Verliebtheit am Anfang sind wir es meistens auch. Diese Phase dauert allerdings leider nur ein paar Wochen.

Und danach… wird es anders.

Dann kommt der Alltag, unsere Erwartungen und Glaubenssätze tauchen wieder auf, und wir sehen den Partner mit anderen Augen. Realistischer, werden manche sagen. Wir fallen in alte Muster zurück, sagen andere. Jetzt zeigt sich die wahre Natur, sagen dritte.

Auf jeden Fall messen wir unseren neuen Partner an unseren eigenen Vorstellungen von Partnerschaft und Partnerglück.

Und dann wird es kompliziert.

Der andere hat nämlich auch Vorstellungen, die meistens von unseren abweichen.

Diesen Monat möchte ich mit Ihnen im Detail hinschauen, was passiert, wenn unsere Prägungen mit denen des neuen Partners kollidieren.

Wissen hilft nämlich in diesem Fall sehr. Wenn wir wissen, was da wirklich läuft, und warum wir auf einmal so unzufrieden sind, dann ist es schon viel leichter, die Gefühle wieder einzufangen und gemeinsam genau hinzusehen, was gerade los ist.

Und genau deswegen sind wir ja zusammen. Um gemeinsam Schwierigkeiten zu meistern.

Nur ist es im Partnerwunschglückland nicht vorgesehen, dass wir selbst der Liebe im Weg stehen. Das wir nicht einfach glücklich und zufrieden bis an unser Lebenende leben.

Denn dummerweise leben wir in der Realität, wo es durchaus Arbeit ist, eine dauerhafte und für beide befriedigende Partnerschaft zu entwickeln und zu gestalten. Persönlich finde ich allerdings, dass es kaum etwas lohnenswerteres gibt. Nur so kann eine Beziehung wirklich Tiefe erlangen.

Deswegen habe ich jetzt ein paar Klopfsätze für Sie, damit es einfacher wird, auch die Beziehung gemeinsam zu erforschen und zu gestalten – und Partnerglück zu erleben.

Auch wenn es jetzt so enttäuschend ist, dass mein Partner doch nicht so ist, wie ich gedacht habe, bin ich völlig okay, und ich erlaube mir jetzt, genau hinzuschauen und das Glück bewusst zu gestalten.

Auch wenn wir jetzt beide in der harten Realität angekommen sind und es nicht so toll ist, wie wir gehofft haben, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, mit meinem Partner gemeinsam daran zu arbeiten, dass wir uns Glück schenken können.

Auch wenn die tolle Zeit der Verliebtheit vorbei ist und wir jetzt merken, dass es nicht so rosig läuft, bin ich total okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, mit meinen Partner neue Wege des Glücks zu finden und zu üben, damit wir gemeinsam unseren Weg gehen können.

Sie sind dran:
Was wünschen Sie sich von Ihrem Partner?
Was macht Ihr Partner, das Sie richtig stört?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was möchten Sie in Zukunft verändern?
Schreiben Sie einen Kommentar.

Bildquelle: F. Möbius

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Neuanfang – Widerstände in der Familie

Familiengleichgewicht

Familiengleichgewicht

Wenn wir unser Leben verändern wollen und vielleicht sogar schon tatkräftig dabei sind, dann gibt es oft hartnäckigen Widerstand, besonders von der Famile.

Das hat einen ganz einfachen Grund:

Das Familiensystem als solches widersetzt sich Veränderungen. Es ist in seinem Wesen beharrlich und findet nur langsam zu einem neuen Gleichgewicht.

Denn wenn sich ein Familienmitglied ändert, dann müssen sich auch alle anderen auch ändern. Und das tun sie nicht gerne und nur selten freiwillig.

Da kommt jemand wie Sie und schubst einfach am Gleichgewicht herum.

Weil Sie vielleicht einen andere Beruf ausüben oder sich selbständig machen wollen.
Weil Sie vielleicht eine Beziehung beenden oder eine neue beginnen wollen.
Weil Sie vielleicht umziehen wollen.

All das verändert eben nicht nur Ihr Leben, sondern auch das Ihrer Familie und anderer Beteiligten. Und in der Regel mögen das diese Menschen nicht und widersetzen sich mehr oder weniger ausgeprägt.

Vielleicht erklärt das auch schon einen Teil der Widerstände, die Sie gerade erleben. Die Bissigkeit der Anderen, das Schlechtmachen Ihrer Pläne, die Ängste, die Sorgen – all das sind im Prinzip Wege des Widerstands, und Wege des Familiensystems, den Status Quo zu behalten.

Denken Sie daran: Dem Familiensystem geht es nicht darum, seine Mitglieder glücklich zu machen. Es geht immer nur um den Selbsterhalt, manchmal um jeden Preis.

Denken Sie aber auch daran, dass Ihre Pläne das Familiensystem nicht zerstören werden (außer Sie planen, die Familie nachhaltig zu schädigen). Und Sie werden auch nicht ausgestoßen, selbst wenn damit direkt oder indirekt gedroht wird. Zumindest energetisch werden Sie immer dazugehören.

Lassen Sie sich davon nicht einschüchtern.

Gehen Sie den Weg, den Sie gewählt haben, aber tun Sie es mit Verständnis und Liebe für die Familienmitglieder, die sich gerade dagegen wehren. Das Familiensytem kommt wieder ins Lot, wenn ihm der Platz dafür eingeräumt wird. Den benötigt es nämlich zum Schwingen, damit die anderen Mitglieder ihre neue Position finden können.

Geben Sie sich und den anderen diesen Raum und üben Sie Verständnis. Und gehen Sie Ihren Weg derweil weiter.

Hier sind ein paar Klopfsätze zur Unterstützung:

Auch wenn es mich so frustriert, in meiner Familie keine Unterstützung für meine Pläne zu bekommen, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, meinen Weg mit Liebe und Verständnis für die Widerstände zu gehen.

Auch wenn ich mich so darüber ärgere, dass ich immer wieder Bedenken und Gegenreden bekomme, während ich mein Leben ändere, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, diesen Ärger loszulassen und meinen Weg mit Verständnis weiter zu gehen.

Auch wenn ich so enttäuscht darüber bin, dass meine Familie mich so wenig bei meinem Neuanfang unterstützt, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, meiner Familie den Raum zu geben, sich an die Veränderung zu gewöhnen und ihr neues Gleichgewicht zu finden.

Sie sind dran:
Wie geht es Ihnen wenn Sie Widerstand von Ihrer Familie erfahren?
Können Sie sich vorstellen, entspannt damit umzugehen?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was möchten Sie in Zukunft verändern?
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Neuanfang – Trauer um das Alte

Das Alte zurücklassen

Das Alte zurücklassen

Wenn wir etwas neu und ganz anders machen wollen, dann bedeutet das in der Regel auch, dass wir etwas anders nicht mehr machen, haben oder tun wollen.

Etwas, das wir zurücklassen.

Das ist das Alte.

Das, was wir verändern wollen.
Das, was weg soll.
Das, was nicht länger zu uns passt.

Natürlich ist uns das Alte vertraut. Vielleicht haben wir einmal viel Geld dafür ausgegeben. Vielleicht erinnert es uns an bestimmte Zeiten in unserem Leben. Bestimmt war es uns einmal wichtig.

Und daher ist es gar nicht so einfach, das Alte aufzugeben und loszulassen. Weil eben doch noch etwas dran hängt, selbst wenn uns das Alte nicht mehr gut tut.

Das ist die Trauer um das Alte.

Und die hindert uns womöglich, unbeschwert in den Neuanfang zu gehen.

Zum Glück muss das nicht so bleiben. Zu erkennen, dass es da etwas gibt, das uns am Alten hängen lässt, ist der erste Schritt.

Denn das Alte ist ja nicht rundum und grundsätzlich schlecht. Es gab Zeiten, da war es vielleicht sogar gut für uns. Da hat es uns genützt. Vielleicht haben wir uns das Alte damals sogar ganz bewusst ausgesucht.

Das Alte passt nur eben jetzt nicht mehr, und deswegen wollen wir ja auch den Neuanfang.

Und es fällt uns in der Regel leichter, das Alte loszulassen, wenn wir es würdigen. Für das, was es einmal bedeutet  hat. Für das, was es uns gegeben hat. Und für die guten Zeiten, die es bestimmt gab.

Diese Gefühle, Erfahrungen und Erinnerungen dürfen wir übrigens behalten. Wir dürfen sie mitnehmen in die neue Zukunft. Wir müssen sie nicht aus unserem Herzen herausreißen.

So ist das mit dem Neuanfang nicht gemeint.

Wir dürfen genau das vom Alten mitnehmen, was uns gut getan hat.

Ich wette, jetzt fällt es schon leichter, wieder den Blick auf das Neue zu richten.

Und damit es noch leichter wird, habe ich ein paar Klopfvorschläge für Sie:

Auch wenn es mir so schwer fällt, das Alte loszulassen, dabei will ich doch den Neuanfang, bin ich trotzdem okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, das Schöne und Gute vom Alten einfach mitzunehmen.

Auch wenn es so schwer ist, das Alte hinter mir zu lassen und unbeschwert in den Neuanfang zu gehen, bin ich total okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, das schlechte Alte hinter mir zu lassen, und das gute Alte zu würdigen und mitzunehmen.

Auch wenn es sooooo schwer ist, all das Alte hinter mir zu lassen, das ist wie so ein dickes Gummiband, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, das Gute und Schöne vom Alten mitzunehmen und ihm einen Platz in meinem Herzen zu geben – und das Schlechte lasse ich jetzt los!

Sie sind dran:
Wie geht es Ihnen wenn Sie an das Alte denken?
Zieht da noch etwas im Herzen?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was möchten Sie in Zukunft verändern?
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Neuanfang – etwas anders machen

Das Neue

Das Andere, das Neue

Ein Neuanfang bedeutet in der Regel, dass man etwas anders macht als vorher.

Das ist ja auch das Ziel, oder zumindest ein Teil vom Weg dahin.

Und trotzdem kann selbst dieser kleine Schritt schon Widersprüche und Blockaden auslösen.

Das haben wir schon immer so gemacht!

Ich finde, dieser Spruch drückt das „Beharrungsvermögen“ von Systemen hervorragend aus. Systeme – und Menschen wollen sich nämlich nicht ändern. Sie wollen genauso bleiben wie sie es gewohnt sind, auch wenn das vielleicht gar kein guter Zustand ist.

Und deswegen trifft etwas Anderes oder etwas Neues in der Regel auf Widerstand.

Da Sie sich aber entschieden haben, etwas in Ihrem Leben zu verändern, gilt es eben auch diesen natürlichen Widerstand zu überwinden.

Ganz zu Anfang ist das Andere vielleicht auch noch neu und spannend.

Danach machen wir das Andere durch Willenskraft.

Aber Willenskraft ist begrenzt und irgendwann aufgebraucht. Sie hält länger, wenn sie nicht so sehr in Anspruch genommen wird – und da kommt dann EFT ins Spiel.

Wenn wir den Widerstand gegen das Andere durch klopfen reduzieren, kommen wir mit unserem Vorrat Willenskraft schon viel weiter.

Und dann wird das Andere, das Neue bald zur Gewohnung und kostet keine Anstrengung mehr.

Deswegen habe ich hier wieder Klopfsätze für Sie.

Auch wenn das Andere erst toll und aufregend war, und jetzt langsam mühsam wird, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, das Andere leicht und locker in mein Leben zu integrieren.

Auch wenn ich jetzt schon merke, wie die Widersprüche größer werden, weil ich das Andere weiter durchziehe, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt mit leicht und schnell an dieses Andere zu gewöhnen.

Auch wenn ich jetzt schon Willenskraft brauche, um das Andere und Neue wirklich durchzuziehen, bin ich okay so wie ich bin, und ich freue mich schon darauf, wenn das Andere und Neue das neue Normale werden.

Sie sind dran:
Wie geht es Ihnen wenn Sie an das Andere und Neue denken?
Fühlt es sich immer noch gut an?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
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Frohes neues Jahr – und ein Neuanfang

Feuerwerk

Frohes neues Jahr!

Das neue Jahr ist gerade erst ein paar Tage alt, und fühlt sich noch ganz frisch an. Und vielleicht geht es Ihnen auch so: Ein Jahreswechsel ist auch eine gute Gelegenheit, um ein paar Dinge im Leben aufzufrischen.

So gibt es auch ein paar Veränderungen hier im Blog:

Ich möchte mich in Zukunft einigen Themen etwas ausführlicher widmen, als ich es früher gemacht habe. So habe ich mir überlegt, in jedem Monat ein spezifisches Thema aus verschiedenen Blickwinkeln anzugehen, mit Blick auf negative Muster, Familienverstrickungen und natürlich alle möglichen emotionalen Hemmungen und Bockaden. (Sie dürfen gerne in einem Kommentar Themenvorschläge machen, das Jahr ist ja noch lang!)

Für diesen Monat passt das Thema „Neuanfang“ wirklich gut – ich kenne viele Menschen, die gerade im Januar etwas Neues anfangen oder einen Bereich im Leben neu ausrichten wollen. Und auch bei mir selbst erlebe ich gerade einen Umschwung und Neuanfang im Bereich Schreiben… mit allem Drum und Dran.

Denn so ein Neuanfang ist meistens nicht ganz ohne.

Natürlich freuen wir uns auch auf das Neue und Schöne, was wir da planen und uns wünschen, aber gleichzeitig gibt es oft Ängste und Hemmungen. Weiterlesen

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Weihnachtspause

Liebe Leserinnen und Leser,

„Leichter leben mit EFT“ macht Weihnachtspause. Ab Januar geht’s weiter mit Beiträgen und dem Newsletter.

Ich wünsche eine schöne Adentszeit und fröhliche Weihnachten!

Fröhliche Weihnachten

Fröhliche Weihnachten!

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Weihnachtszeit – Geschenke

Geschenke

Geschenke

Das ist natürlich ein heikles Thema.

Soll man sich etwas schenken oder nicht? Und wie steht es mit den Kindern? Und wenn ja, dann was? Und… wie viel? Was Praktisches? Was Schönes? Und bloß keine Socken! Und keinen Staubsauger!

Ich kenne Paare, die schenken sich gegenseitig seit Jahren nichts mehr. Sie sind sozusagen aus dem Rummel ausgestiegen.

Und ich kenne Familien, bei denen sich die Geschenke für die Kinder richtig hoch türmen, vor allem wenn Großeltern, Onkel und Tante auch noch etwas unter den Weihnachtsbaum legen wollen.

Ich habe mal überlegt, was das Familiensystem eigentlich so dazu „sagt“.

Es gibt dort die Regel vom Ausgleich zwischen Geben und Nehmen.

Jedes Geschenk fordert sozusagen ein gleichwertiges Gegen-Geschenk.

Es ist schon klar, dass Kinder das zumindest auf finanzieller Ebene nicht leisten können. Weiterlesen

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