Selbst-Bewusstsein – Gedanken

Gedankengewohnheiten

Gedanken-Gewohnheiten

Wenn wir anfangen, unsere Gedanken zu beobachten, wird es ganz besonders wichtig, das liebevoll zu tun.

Seien Sie zunächst wirklich nur ein Beobachter, schauen Sie einfach zu. Oder hören Sie zu. Achten Sie auf die Tonlage, die Worte und die Art, wie Sie mit sich selbst reden.

Ich habe zum Beispiel jahrelang – jahrzehntelang! – meistens mit mir selbst geschimpft. Ich war mir immer nicht gut genug. Und was soll ich sagen, meine Gedankenstimme hatte oft genug den Tonfall meiner Mutter…

Vielleicht kennen Sie das ja schon.

Negative Gedanken aufspüren

Abgesehen von den zufälligen Gedanken, die immer mal durch unser Hirn schwimmen, haben wir alle Gedankengewohnheiten. Das sind Dinge, die wir immer und immer wieder denken.

Das kann so etwas Simples sein, wie immer wieder „Ich bin so müde.“ zu denken.

Oder es sind sehr negative Gedanken, die wir möglicherweise schon früh als Kinder übernommmen haben.

„Du schaffst das nie.“
„Immer geht alles schief.“
„Ich finde nie einen Partner.“

Hören Sie sich zu – und wenn Sie solche Muster entdecken, dann halten Sie dagegen! Es sind nämlich nur sinnlose, nutzlose und blockierende Gedankengewohnheiten. Leider haben sie viel Einfluss auf unser Verhalten. Wer sich selber immer wieder sagt, keinen Erfolg haben zu können… nun, der hat auch keinen.

Deswegen ist es so wichtig, diese Gedankenmuster endlich bewusst zu sehen und sie dann zu verändern.

Andere Gedanken einüben

Wenn Sie sich eine Weile beim Denken zugehört haben, dann können Sie anfangen, ganz bewusst anders zu denken.

Klingt erst einmal komisch, und ist auch gar nicht so leicht, denn viele Gedanken kommen und gehen einfach so.

Aber wir können in jedem Fall beeinflussen, wie wir mit uns selbst reden.

Seit einiger Zeit rede ich mit mir ganz anders. Ich bin in Gedanken lieb zu mir selbst, aufmunternd und unterstützend. Das Schimpfen habe ich fast aufgegeben – und es geht mir besser damit.

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die sich selbst immer wieder sagen „ich schaffe das nie“, dann machen Sie sich eine Liste der Dinge, die Sie geschafft haben. Und die kann ruhig ganz schlichte Dinge beinhalten – in jedem Fall widerlegt sie diesen Gedanken.

Und dann denke Sie – ganz bewusst – bei der nächsten Aufgabe: „Das schaffe ich auch!“ Achten Sie darauf, sich nicht selbst eine Falle zustellen und suchen Sie sich, zumindest in der Phase des Umdenkens, Aufgaben aus, die tatsächlich ganz gut zu bewältigen sind.

Das ist nur ein Beispiel, wie Sie diese ollen, uralten und negativen Gedanken widerlegen können. Seien Sie kreativ! Sie können auch Ihre Gedankengewohnheiten verändern.

Klopfen hilft

Natürlich empfehle ich wie immer eine Runde EFT (oder mehr). Denn das Klopfen ist einfach unschlagbar, wenn es darum geht, Gewohnheiten zu veränden. Und wie wir innerlich mit uns selbst reden und über uns denken, ist wirklich nur eine Gewohnheit.

Wie wäre es denn, liebevoll mit sich selbst zu reden?

Haben Sie vielleicht Angst, dass Sie dann nichts mehr schaffen? Weil der innere Antreiber fehlt?

Das können wir klopfen!

Auch wenn ich meine Gedanken bislang meistens ignoriert habe – nur Gerede in meinem Kopf, wenn ich Dinge erledigen will – bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, mir mal selbst zuzuhören und falls nötig, viel netter zu mir selbst zu sein.

Auch wenn ich gar nicht weiß, wie ich liebevoll mit mir selbst reden soll, dann kriege ich doch gar nichts mehr gebacken, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, das zumindest mal auszuprobieren.

Auch wenn ich mir gar nicht vorstellen kann, ein Coach für mich selbst zu sein, der mich anfeuert und ermutigt, statt zu schimpfen, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich dafür, das jetzt zu üben.

Sie sind dran:
Was läuft so in Ihrem Kopf?
Schimpfen Sie mit sich selbst oder ermutigen Sie sich?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

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Selbst-Bewusstsein – Verhalten

Liebevolles Beobachten

Liebevolles Beobachten

Der nächste Schritt hin zu mehr Selbst-Bewusstsein, also der Kunst, sich selbst zu spüren und zu beobachten, betrifft das eigene Verhalten.

Natürlich zeigen wir in jedem Moment des Tages ein Verhalten. Wir können uns sozusagen nicht nicht verhalten. Selbst das völlige Nichts-tun oder der totale Rückzug ins Bett sind eine Art von Verhalten.

Liebevolles Beobachten

Ehe Sie jetzt aber anfangen, jegliche Regung kritisch zu sehen, möchte ich betonen, dass es hier wirklich erst einmal um die Beobachtung geht.

Schauen Sie sich zunächst einfach erst einmal beim Leben zu.

Achten Sie nur auf das, was Sie tun und wie Sie es tun.

Und dann prüfen Sie liebevoll, ob Sie dieses Verhalten weiter ausüben möchten, oder ob es Varianten gibt, die besser zu Ihnen passen.

Das klingt ganz einfach, oder?

Zwei Ebenen gleichzeitig beobachten

Die Sache ist aber schon ein wenig komplizierter, weil es auch darum geht, sich selbst beim Verhalten, in der Aktion zu spüren.

Das heißt, es ist wichtig, sowohl hinzuschauen, als auch zu fühlen, welche Signale der Körper dabei sendet.

Fühlt es sich gut an, so viel zu reden? Oder ist es besser, eine Weile einfach zuzuhören?

Wie ist es, flott ein Stück zu marschieren, dabei ein wenig aus der Puste zu kommen und vielleicht sogar zu schwitzen? Fühlt sich das gut an, oder ist das eher unangenehm? In welcher Situation?

Zeigt sich Ärger, Angst oder Langeweile bei einem bestimmten Verhalten? Und worauf deutet das hin?

Das Verhalten liebevoll hinterfragen

Wenn Sie lernen, diese Signale Ihres Körpers zu spüren, wird es möglich, eingefahrenes Verhalten zu hinterfragen.

„Brauchen“ Sie wirklich das Glas Wein am Abend? Fühlt sich das wirklich gut an? Oder was vermissen Sie,was Sie mit dem Glas Wein nur überdecken?

Wie ist das mit dem Fernsehen oder dem Computerspiel?

Und wenn die tiefere Wahrheit klar wird, können Sie ganz anders damit umgehen.

Sie können Ihr Leben bewusster gestalten und verändern

Erst wenn Sie wissen, was Sie wirklich wollen, können Sie neue Wege gehen. Sie könnten sich entscheiden, statt am Computer zu daddeln, vielleicht ein Buch zu lesen, das Sie weiterbringt. Oder vielleicht entscheiden Sie sich, einen Abend in der Woche im Chor zu singen und neue Menschen kennenzulernen.

Ohne die Beobachtung und das Feedback über Ihren Körper und die Gefühle wüssten Sie gar nicht, was Ihnen wirklich gut tut.

Aber mit dem Wissen, was Sie wirklich wollen und brauchen, und einer Möglichkeit herauszufinden, welche Schritte dahin führen – damit ist alles möglich.

Klopfen für den Widerstand

Und damit Sie heute behutsam damit anfangen können, habe ich natürlich Klopfsätze für Sie. Denn diese Sache mit dem Bewusstsein und dem Verändern macht möglicherweise auch Angst.

Und die kann man klopfen.

Auch wenn es sich ja ganz toll anhört, sich selbst liebevoll zu beoachten, macht mir die Sache schon etwas Angst – trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, in ganz kleinen, harmlosen Schritten damit anzufangen.

Auch wenn ein Teil in mir gar nicht wissen will, was ich wirklich will und brauche, dann müsste ich ja mein Leben verändern! – trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich gebe mir die Erlaubnis, das ganz behutsam und im optimalen Tempo zu machen und damit glücklich zu sein.

Auch wenn ich ein bisschen feststecke im Leben, macht mir dieser Weg der Veränderung schon etwas Angst – trotzdem bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, diese Angst loszulassen und durch Freude auf die Veränderung zu ersetzen.

Sie sind dran:
Können Sie Ihren Körper spüren?
Haben Sie schon Botschaften von ihm erhalten?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

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Selbst-Bewusstsein – Körper

Selbst-Bewusst - Körper

Selbst-Bewusst – Körper

Diesen Monat möchte ich über Selbst-Bewusstsein schreiben. Dabei geht es mir darum, wie gut Sie sich spüren können und wie gut Sie sich beobachten können – auf verschiedenen Ebenen, wie dem Körper, Ihrem Verhalten, Ihren Gedanken und schließlich Ihre eigene Entwicklung und Entfaltung als Person. Wie bewusst ist Ihnen Ihr Körper, z.B.?

Für die eigene Entwicklung ist es absolut notwendig, sich selbst wahrnehmen und beobachten zu können. Nur was man sieht, kann man schließlich auch ändern.

Am einfachsten geht das immer noch mit dem eigenen Körper, glaube ich. Da können wir mit etwas Konzentration hinspüren und bemerken, ob etwas nicht stimmt, oder ob etwas nicht passt.

Auf den eigenen Körper hören

Vor allen Dingen braucht es dafür Übung, Ruhe und den Willen, sich nicht ablenken zu lassen.

Wir müssen uns – zumindest für ein paar Minuten – auf unseren Körper einlassen, hineinspüren und dann offen sein für Empfindungen. Meistens sind das irgendwelche kleinen Schmerzen, ein Ziehen oder ein Druck an irgendeiner Stelle. Vielleicht ein Impuls, einen Bereich zu dehnen oder zu massieren.

Zunächst einmal bedeutet das gar nichts Tieferes. Unser Körper ist sehr an die Gegenwart, ans Hier und Jetzt gebunden. Er sagt uns, wo etwas nicht passt, und dann können wir reagieren.

Mit etwas Übung wird es dann möglich, schnell in den Körper hineinzuspüren und danach die Sitzposition zu ändern oder aufzustehen und sich zu dehen, oder schlicht wahrzunehmen, ob wir durstig sind oder ob das Gefühl im Bauch Hunger oder Langeweile bedeutet.

Signale des Körpers wahrnehmen

Mit mehr Übung können wir auch tiefere Botschaften bekommen und verstehen, vielleicht zu Entscheidungen oder zu Situationen, in die wie geraten. Das geht, weil unser Körper praktisch sofort ausdrückt, was wir unbewusst davon halten.

Aber dazu muss man eben ein Gefühl, ein Bewusstsein für den eigenen Körper entwickeln.

Ich kenne leider viel zu viele Menschen, die durch ihren Alltag rennen und sich selbst gar nicht mehr spüren können oder gar wollen.

Das ist nicht nur schade, sondern auf lange Sicht auch gefährlich.

Wir treffen dann nämlich Entscheidungen, ohne auf Warnungen hören zu können. Wir stolpern in Beziehungen und ignorieren Signale. Wir bleiben vielleicht auf einem Arbeitsplatz, weil er so sicher ist, auch wenn er uns nicht gut tut. Unser Körper kann da wichtige Signale senden – wenn Sie bereit sind, auf ihn zu hören.

Körpergefühl entwickeln

Deswegen möchte ich Sie ermutigen, sich ein wenig Zeit zu nehmen und Ihren Körper einfach erst einmal zu spüren. Spüren Sie ihre Zehen und die Füße, Ihre Beine, den Rumpf, die Brust, die Schultern, die Arme und Hände, den Hals und schließlich den Kopf. Wandern Sie durch Ihren Körper, ganz ohne tiefere Ansprüche.

Und dann üben Sie das, einmal am Tag oder zweimal, oder vielleicht immer wieder.

Spüren Sie hinein, wie Sie am Schreibtisch sitzen, beim Abwasch stehen oder den Autositz eingestellt haben. Fühlt sich das gut an? Probieren Sie Neues aus, ändern Sie Positionen, spüren Sie wieder hin.

Widerstände klopfen

Aber ich will mich gar nicht spüren – das kann ein typischer Widerstand sein.

Denn natürlich kann es gefährlich sein, den Körper von heute an spüren zu wollen. Er hat ja womöglich Botschaften, die wir gar nicht hören wollen. Vielleicht möchte er Veränderungen, die sich schwierig anfühlen.

Oder vielleicht drängt er Sie nur zu einem Spaziergang… probieren Sie es aus!

EFT wirkt übrigens hervorragend, wenn Sie mit Körperempfindungen klopfen.

In jedem Fall habe ich hier ein paar Klopfsätze für Sie.

Auch wenn ich nie gelernt habe, meinen Körper wirklich zu spüren, also Schmerzen kriege ich ja schon mit, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich bin jetzt offen dafür, meinen Körper deutlicher zu spüren.

Auch wenn ich es schwierig finde, meinen Körper zu spüren und dann noch Botschaften zu erhalten, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, meine Wahrnehmung zu schulen.

Auch wenn ich es seltsam finde, dass mein Körper mir Botschaften senden könnte, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, zu üben, wie ich meinen Körper besser spüren kann.

Sie sind dran:
Können Sie Ihren Körper spüren?
Haben Sie schon Botschaften von ihm erhalten?
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PS: Hier im Blog kann ich immer nur ganz allgemeine Themen besprechen und vorstellen. Wenn Sie aber bei einem tieferen Thema alleine nicht weiterkommen, dann schreiben Sie mir eine Email. Wir besprechen dann, wie ich Ihnen dabei helfen kann.

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Bildung – Nicht mit dieser Familie

Diese Familie

Diese Familie

Noch immer studieren weniger Arbeiterkinder als Akademikerkinder.

Und das ist schade.

Natürlich liegt das auch daran, dass Arbeiterkinder, die studieren wollen, keine Vorbilder in der eigenen Familie haben. Und so liegt es natürlich auch etwas weniger nahe, an die Uni zu gehen, denn das bedeutet häufig auch, in eine andere Stadt umzuziehen, eine Wohnung zu suchen und völlig fremde Menschen zu treffen.

Aber ich bin sicher, dass auch hier Familienregeln eine Rolle spielen.

Bleib bei dem, was du kennst.

Das ist durchaus eine sinnvolle Regel – zumindest historisch gesehen. In einer Zeit, in der es keinen geregelten Zugang zu Bildung oder Ausbildung gab, war es nur logisch, dieselbe Arbeit zu machen wie die Eltern.

Man konnte von den Eltern lernen, man wuchs in die Geschäftskontakte direkt hinein, und es war eine gewisse Kontinuität garantiert, die womöglich auch den Eltern Sicherheit im Alter ermöglichte.

Leider ist diese Regel heute weniger nützlich. Weiterlesen

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Bildung – aber nicht für mich

Du bist dumm!

Du bist dumm!

Bildung hat natürlich mit Lernen zu tun, mit Denken, Verstehen und Anwenden. Dafür braucht man seinen Verstand. Und ich bin überzeugt, dass die allermeisten von uns absolut in der Lage sind, zu Denken, zu Verstehen und das Gelernte anzuwenden.

Ich habe aber auch schon Menschen getroffen, die davon nicht überzeugt waren. Die von ihren Eltern oder ihren Lehren zu oft gesagt bekommen hatten, dass sie zu dumm waren.

Du bist so dumm!

Und sie haben das geglaubt.

Sie haben brav übernommen, was die Eltern oder die Lehrer von ihnen behauptet haben.

Denn Eltern und Lehrer wissen es besser, wenn man klein ist.

Du bist einfach zu blöd!

Und ein Kind kann sich nur schwer wehren, wenn eine Autoritätsperson sagt, es sei zu dumm.

Manchmal nehmen wir solche Aussagen und Erwartungen sogar als „Auftrag“ an. Weiterlesen

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Bildung – Angst vor’m Elfenbeinturm

Elfenbeinturm

Elfenbeinturm

Jeder von uns kennt den zerstreuten Professor. Oder Tims Freund Bienlein, kaum lebenstüchtig. Oder den einsamen, verschrobenen Schreiberling in seiner Kemenate.

Alles Resultate von Bildung.

Alles kein echtes Lebensziel für normale Menschen.

Warum also Bildung, wenn sie nur zum Elfenbeinturm führt?

Wenn sie Menschen vielleicht sogar arrogant und abgehoben sein lässt? Elitär und kalt?

Das ist ein großes Missverständnis.

Wir verwechseln Bildung mit Bonzen. Professoren mit Bankern.

Natürlich gibt es Professoren, die kaltschnäuzig und arrogant sind. Aber es gibt solche Menschen auch ohne Bildung. Vielleicht fällt das nur weniger auf.

Echte Bildung – also die Bildung im alten, humanistischen Sinn, hat ein ganz anderes Ziel. Ihr geht es um Verständnis für Menschen, für ihre Motive, und darum, die Welt ein wenig besser zu machen.

Das klingt schon fast nach Esoterik, oder? Weiterlesen

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Bildung – Einführung

Bildung

Lexikon – Bildung

Nun sind auch in den letzten Bundesländern die Sommerferien zu Ende gegangen und das neue Schuljahr hat begonnen.

Und wieder sind viele Familien damit konfrontiert, das Lernen leichter zu machen. Vielleicht sind sogar die Erwachsenen gefordert, etwas Neues zu lernen.

Und auf das reine Sachwissen kommt dann auch noch die „Bildung“ oben drauf. Das, was eben nicht nur „Einbildung“ ist.

Nun muss ich zugeben, dass ich Bildung liebe. Es ist wichtig, gelernt zu haben, Dinge einzuschätzen, sie von mehreren Seiten beleuchten zu können, und auch in der Lage zu sein, berechtigte Kritik zu üben.

Auch ein gewisses Grundwissen ist in meinen Augen sehr wichtig. Basiswissen in Biologie, Physik, Geschichte, Umweltdingen, Politik und Medizin ist ungeheuer hilfreich (und ich habe jetzt bestimmt etwas ausgelassen). Und es ist wichtig – ungeheuer wichtig – Menschen als Menschen zu sehen, egal in welcher Kultur sie leben und egal mit welcher Hautfarbe sie geboren wurden. Und damit geht die Bildung eben weit über reines Faktenwissen hinaus.

Nun gibt es in den USA eine Strömung, die Bildung verachtet. Und wie die meisten Strömungen aus den USA schwappt sie auch zu uns herüber. Weiterlesen

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Familienregeln – Wieviel Geld darf man verdienen?

Bonzenalarm

Bonzenalarm

Ja, auch die Menge wird durchaus von Familienregeln beeinflusst. Dabei gibt es sowohl echte feste Obergrenzen, als auch bedingte Obergrenzen.

Feste Obergrenzen – Bonzenalarm

Wir fangen einfach mal mit den festen Obergrenzen an.

Diese Obergrenzen haben oft etwas mit den Ansichten über Reichtum zu tun.

Ab einen bestimmten Einkommen kann es sein, dass man zu den Bonzen gehört. Und Bonzen, das haben wir alle gelernt, sind böse Menschen. Sie verdienen ihr Geld durch Betrug, Gemeinheiten und Vitamin B. Und niemand will so ein fieser Bonze sein.

Und es kann gut sein, dass – nach Ansicht Ihres Familiensystems – das Bonzensein bei 5,000 Euro im Monat anfängt. Oder vielleicht schon bei 3,000. Und wenn Sie Glück haben, dann dürfen Sie bis zu 10,000 Euro im Monat verdienen, ohne dass der Bonzenalarm anspringt.

Aber solche Grenzen müssen nicht sein. Mit EFT lässt sich diese Regel schnell auflösen – für Sie und für alle Familienmitglieder. Ist es nicht schön, wenn Ihre Kinder gar keine Einkommensgrenzen haben müssten? Und was Sie dann mit dem Geld machen, ist eine ganz andere Frage – aber Sie finden sicherlich etwas, das nicht bonzig ist.

Relative Obergrenzen – Familienalarm Weiterlesen

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Familienregeln – Womit darf man Geld verdienen?

Blumenstrauß

Blumenkreation

Sie ahnen es ja schon: Auch dazu gibt es natürlich Regeln. Jede Menge Regeln.

Heute habe ich mir eine Geschichte ausgedacht, um die Macht dieser Regeln zu verdeutlichen. Vielleicht klingt sie ja irgendwie vertraut:

Sabine ist begeistert von Planzen und Blumen. Gleichzeitig hat sie eine kreative Ader, und ein Praktikum in einem Blumenladen macht ihr deutlich, dass sie großes Talent für die Arbeit als Floristin hat. Sie kennt sich schon jetzt mit Blumen aus und kann aus ihnen, Zweigen und anderen Elementen ausgefallene Sträuße und bezaubernde Dekorationen fertigen. Nach dem Abitur macht sie gegen den Willen ihrer Eltern eine Ausbildung als Floristin und wird in ihrem Laden mit guten Noten übernommen. Die Arbeit macht ihr richtig viel Spaß. Nach einigen Jahren möchte die Besitzerin in Rente gehen und bietet Sabine an, den Laden zu übernehmen.

Sabine entscheidet sich dafür, und wird – ziemlich unverhofft – Unternehmerin. Aber von da an geht vieles schief, sie arbeitet wesentlich mehr als ihr lieb ist, wichtige Kunden springen ab, und sie trifft einige schlechte Entscheidungen im Personalbereich. Ihre Eltern raten ihr, sich wieder einen Job zu suchen, denn offenbar ist sie mit dem Laden überfordert. Weiterlesen

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Familienregeln – Wann darf man Geld verdienen?

Teilzeitarbeit

Teilzeitarbeit

Ich kann es gar nicht oft genug betonen: Diese Familienregeln werden praktisch nie offen ausgesprochen. Sie wabern im Unterbewusstsein herum, und haben auf diese Weise Einfluss auf unsere Entscheidungen – ohne dass wir wirklich wissen, warum wir uns wie entscheiden.

Man kann sie aber aufspüren, indem man sich die eigene Familie im weiteren Sinne anschaut und nach Mustern forscht.

Und es gibt Regeln, die weit verbreitet sind und in unserer Gesellschaft tief verwurzelt sind. Gerade konservative Parteien vertreten sie oft in ihren Ideologien, und dann sind sie leicht aufzuspüren.

Eine der Regeln lautet (und sie lässt sich statistisch wunderbar aufzeigen: Frauen arbeiten zu 47% in Teilzeit, Männer zu 9%), dass Frauen möglichst weniger arbeiten sollen als ihre Männer. Sie dürfen „dazuverdienen“, aber nicht das Haupteinkommen hereinbringen. Und sie sollen ihre Ehemänner nicht überflügeln.

Ich möchte dazu eine Geschichte erzählen: Weiterlesen

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